Technisches

Technische Informationen zu Glasmalerei

 

Nachfolgend möchte ich Ihnen ein paar Informationen geben zur Glasmalerei, wie Sie sie von mir erwarten können.

 

Die Technik die ich verwende ist kein Tiffany, aber auch entfernt von "Window-Color". Ich verwende ganze Glasplatten, auf welche spezielle transluzente Glaslacke dauerhaft und unlösbar aufgebracht werden (wasserbasiert und kunstharzgebunden). Nach der Trocknung sind die Farben selbstverständlich lichtecht, desweiteren waschbeständig und temperaturstabil bis rund 100°C.

Zum Glas

 

Es können alle möglichen Glasarten von mir beschafft und bearbeitet werden: Floatglas (Fensterglas), Weissglas, Buntgläser, dies sowohl in den Ausführung normal, ESG und VSG, mit Kantenausbildungen, Bohrungen für Befestigungslöcher etc..

 

Zum Weissglas ist zu sagen, dass es in der Regel unnötig ist, da die Gläser meist eher vollflächig bemalt werden und nicht in flachen Winkeln betrachtet werden. Aber für das i-Tüpfelchen, besonders wenn die Gläser frei aufgehängt werden kann es empfehlenswert sein.

 

Abschliessend zum Glas sei gesagt: natürlich können auch vorhandene Gläser verwendet werden. Die einzige Bedingung ist, dass die Scheibe zum Bemalen in die horizontale gelegt werden kann, denn beim Auftragen ist die Farbe dünn wie Wasser, würde also schon bei leichter Schräge nur herablaufen.

 

 

Künstliche Beleuchtung

 

Ebenfalls möglich sind Konstruktionen mit einer künstlichen Hinterleuchtung, auch ohne Belüftung des Leuchtraums. Hierbei besonders empfehlenswert sind LED-Strips/Panels und auch Röhrenleuchten aus der Aquaristik (exakte Farbtemperatur wählbar). Die von mir verwendeten Farben sind so hinreichend hitzefest, selbst Laternen mit Kerzenbeleuchtung können ausgestaltet werden.

 

 

 

Stabilität

 

Besonders hervorzuheben ist die hohe Stabilität der Glasmalerei: bei der klassischen Bleiverglasung werden einzelne Glasstücke weich im Bleiglas verbunden. Dadurch verliert die Glasscheibe zwar die materialeigene Sprödheit (positiv), jedoch auch die materialeigene Stabilität (negativ), was der klassischen Bleiverglasung starke Zwänge in Grösse und Anordnung auferlegt oder zu starken, sichtbaren Hilfsmassnahmen zwingt.

 

Mit der Maltechnik kann die Scheibe in Ihrer Ganzheit bestehenbleiben. Dadurch wird die Glasstatik nicht beeinflusst, damit auch nicht die Grösse oder Einbausituation. Vertikal, schräg, horizontal: Aufhängepunkte sind filigran und ohne Stützkonstruktionen möglich.

 

Zwänge in der Stückgrösse ergeben sich alleinig durch die Handhabung bei Transport und Einbau sowie selbstverständlich die maximalen Herstellungsraster der Glasindustrie.

 

 

 

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf!

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